Blutige Wirtschaftsplanung: Die Arbeitsreform in Mexiko

Update: Wegen einer ernsthaften Erkrankung einer referierenden Person musste die Veranstaltung leider zunächst abgesagt werden. Wir arbeiten an einer Nachholung.

Die Gruppe der 20 (G20) soll ein informelles Forum der angeblich führenden  Industrie- und Schwellenländer sein, das sich den globalen Widersprüchen zuwendet. Es handelt sich um 19 Länder, u.a. Deutschland und Mexiko sowie die gesamte EU als solche.

Die Arbeitsminister der G20-Regierungen treffen sich im Mai 2017 im eleganten Bad Neuenahr, um sich zu einigen, wie sie die Profite ihrer Bosse, der Megakon-zerne, auf Kosten der Arbeiter*innen optimieren können, dies jedoch ohne das System platzen zu lassen. Dieses Treffen soll Teil der Vorbereitungen für den G20-Gipfel im Juli in Hamburg sein.

In Mexiko gab es bereits eine Arbeitsreform, die einerseits die Dienstleistungen für die Arbeiter*innenklasse kürzte und privatisierte, und andererseits immer noch versuchen, die grossen Gewerkschaften zu zersplit-tern. Das alles geschieht im Kontext der Militarisierung, der systematischen Menschenrechtsverletzung und der Straflosigkeit.
Geplanter Staatsterror ist der richtige Name des Spiels.

Die Angst, Arbeit, Freiheit oder gar das Leben zu verlieren, hat die Bewegung der Industriear-beiter*innen mit wenigen Ausnahmen lahm gelegt.
Gibt es jedoch überhaupt irgendwelche Aussichten, die Macht der internationalen Konzerne und die der bewaffneten Kräfte des internationalen Kapitals zu besiegen?

Salzburg Mi, 17.05.17 – 19.00 Uhr
Infoladen – Lasserstraße 26
Rosenheim Do, 18.05.17 – 19.00 Uhr
Z – Linkes Zentrum in Selbstverwaltung – Innstraße 45a

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